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Geschäfts- oder Firmenwert - Handelsrecht

Bilanzierung [ Stand: 11.02.2014 ]
Autor: Oliver Glück, Dirk-J. Lamprecht, Jochen Treuz
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Unsere Experten erläutern den Geschäfts- oder Firmenwert nach Handelsrecht.

Durch das BilMoG wurde der Geschäfts- oder Firmenwert (GeFi) für den Ansatz und die Bewertung im Wege der Fiktion zum Vermögensgegenstand erhoben, §§ 246 Abs. 1 Satz 4, 253 Abs. 5 Satz 2 HGB.

In der gesetzlichen Regelung vor BilMoG bestand für den Ansatz des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes (Goodwill) ein Ansatzwahlrecht. Mit der Neuregelung durch das BilMoG in § 246 Abs. 1 Satz 4 HGB wurde eine Verbesserung der Vergleichbarkeit von Bilanzen durch die Ansatzpflicht des derivativen Geschäfts- oder Firmenwertes erreicht.

1 Anwendungsbereich

Es sind alle Unternehmen betroffen, die durch Unternehmenskauf einen Geschäfts- oder Firmenwert erworben haben (derivativer Firmenwert).

Dabei errechnet sich der Geschäfts- oder Firmenwert als Unterschiedsbetrag zwischen dem vereinbarten Kaufpreis und dem Wert der übernommenen Vermögensgegenstände im Zeitpunkt der Übernahme (beizulegender Wert, steuerrechtlich Teilwert) abzüglich der vorhanden Schulden.

Der vom Unternehmen selbst geschaffene Geschäfts- oder Firmenwert (originärer Firmenwert) darf weder handels- noch steuerrechtlich angesetzt werden.

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