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Ferienjobs und Scheinselbständigkeit

Entgeltabrechnung [ Stand: 18.07.2017 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Der zunehmend schlechter werdenden rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen dazu, dass der Faktor Arbeit immer mehr unter Druck gerät und Arbeitgeber versuchen, um jeden Preis Kosten zu senken.

Einsparpotential wird häufig in der Beschäftigung von vermeintlich Selbständigen gesehen, die nach dem Gesamtbild der Verhältnisse jedoch als abhängig beschäftigte Arbeitnehmer anzusehen sind. Gerade in der Ferienzeit ist die Verlockung für Arbeitgeber groß, urlaubsbedingte Vakanzen mit vermeintlich selbständigen Schülern oder Studenten zu überbrücken.

Im Rahmen einer steuerlichem Betriebsprüfung, Umsatzsteuersonderprüfung, Lohnsteueraußenprüfung oder einer Prüfung durch den zuständigen Sozialversicherungsträger wird häufig festgestellt, dass es sich tatsächlich um eine nichtselbständige Beschäftigung und nicht, wie von den Unternehmen dargelegt, um ein selbständiges Auftragsverhältnis handelt.

Beispiel:

Die Werbeagentur Strahlemann beschäftigt in den Sommerferien studentische Aushilfskräfte als freie Mitarbeiter im Bereich Layout und Gestaltung.

In diesem Zusammenhang erteilen die freien Mitarbeiter Honorarabrechnungen mit offen ausgewiesener Umsatzsteuer. Die Werbeagentur macht die in Honorarabrechnungen offen ausgewiesene Umsatzsteuer als Vorsteuer geltend.

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