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Elektronische Steuererklärungen

Bilanzierung [ Stand: 21.11.2013 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Experte Dirk J. Lamprecht gibt einen Überblick zum Thema elektronische Steuererklärungen

Steuerrecht

Für Unternehmen besteht ab dem Veranlagungszeitraum 2011 die Verpflichtung, ihre Jahressteuererklärungen auf elektronischem Weg an das zuständige Finanzamt zu übermitteln.

Nach § 150 Abs. 7 AO hat der Steuerpflichtige, soweit es die Steuergesetze anordnen, die Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung zu übermitteln. Dabei kann das Verfahren zur Übermittlung durch das Bundesministerium der Finanzen bestimmt werden.

Nur auf Antrag, zur Vermeidung unbilliger Härten, kann auf eine Übermittlung der Steuererklärung nach amtlich vorgeschriebenem Datensatz durch Datenfernübertragung verzichten werden, § 157 Abs. 8 AO.*

Diese elektronische Übermittlung hat für folgende Erklärungen zu erfolgen:

  • des Antrags auf Dauerfristverlängerung für Umsatzsteuervoranmeldungen, § 48 Abs. 1 UStDV,

  • der Anlage EÜR (§ 60 Abs. 4 EStDV), wenn die Einnahmen 17.500 Euro im Jahr überschreiten,

  • der Einkommensteuererklärung, wenn Gewinneinkünfte erzielt werden § 25 Abs. 4 EStG,

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