_is_locked _is_guaranted

Eigene Anteile - Handelsrecht

Bilanzierung [ Stand: 29.10.2019 ]
Autor: Michael Multhaupt, Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Die Regelung zum Ausweis eigener Anteile wurde durch das BilMoG handelsrechtlich rechtsformunabhängig geregelt, § 272 Abs. 1a HGB.

Die Regelung zum Ausweis eigener Anteile wurde durch das BilMoG handelsrechtlich rechtsformunabhängig geregelt, § 272 Abs. 1a HGB. Dadurch ist der Nennbetrag oder, falls ein solcher Wert nicht vorhanden ist, der rechnerische Wert von erworbenen eigenen Anteilen auf der Passivseite in der Vorspalte vom „Gezeichneten Kapital“ offen abzusetzen. Die Anschaffungsnebenkosten sind als Aufwand des Geschäftsjahres zu behandeln.

In § 272 Abs. 1a S. 2, 3 und § 272 Abs. 1b HGB finden sich weitere Regelungen zur Behandlung des Erwerbs und der Veräußerung eigener Anteile in der Handelsbilanz.

Handelsrecht

Mit der Änderung werden die Bilanzierungsmöglichkeiten beschränkt und hat somit eine Vereinheitlichung und Vereinfachung der bilanziellen Darstellung zur Folge. Dadurch wird ein den tatsächlichen wirtschaftlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gegeben.

1 Anwendungsbereich

Die Regelung des § 272 HGB betrifft Kapitalgesellschaften. Insbesondere Aktiengesellschaften, da Aktiengesellschaften in bestimmten Fällen zur Absetzung eigener Anteile vom Eigenkapital, beispielsweise beim Erwerb zum Zwecke der Einziehung bei der Herabsetzung des Grundkapitals,

Sie möchten weiterlesen?

Loggen Sie sich mit Ihrem Premium-Account ein oder erhalten Sie jetzt freien Tageszugang mit der Bestellung unseres wöchentlichen Newsletters!

Jetzt gratis weiterlesen!
  • Zugriff auf alle Premium-Artikel der Seite!
  • Keine Kündigung erforderlich (Premium-Zugang endet automatisch)
  • Gratis und unverbindlich!
  • Zusätzlicher Fach-Newsletter für 0,00 €