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Dienstwagenbesteuerung: Neue Rechtsprechung zum elektronischen Fahrtenbuch

dasFiBuWissen-News [ Stand: 27.03.2015 ]
Autor: Volker Hartmann
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Unstreitig ist die elektronische Datenverarbeitung im beruflichen Alltag kaum noch wegzudenken. Auf der anderen Seite eröffnet die EDV nahezu unermessliche Möglichkeiten, Daten zu manipulieren, um sich auf diese Weise wirtschaftliche Vorteile zu verschaffen. Diese Problematik ist insbesondere im steuerlichen Bereich von großer Bedeutung.

Moderne Buchführungssysteme werden regelmäßig nur dann steuerlich anerkannt, wenn technisch ausgeschlossen ist, dass nachträgliche Veränderungen durchgeführt werden. Wenn nachträgliche Korrekturen, Veränderungen des Datenbestandes oder Manipulationen durchgeführt werden können, kann das Finanzamt die Buchhaltung verwerfen und Hinzuschätzungen durchführen. Einmal vorgenommene Buchungen dürfen nur dann storniert bzw. korrigiert werden, wenn diese Maßnahmen entsprechend dokumentiert werden.

Wenn ein Arbeitgeber einem Arbeitnehmer einen Firmenwagen überlässt, entsteht bekanntermaßen ein geldwerter Vorteil. Dieser geldwerte Vorteil kann entweder pauschal im Rahmen der 1 % - Regelung oder auf Grundlage der tatsächlichen Nutzungsverhältnisse in Zusammenhang mit einem ordnungsgemäß geführten Fahrtenbuch ermittelt werden.

Ist das Fahrtenbuch nicht ordnungsgemäß geführt, ist das Finanzamt nach gefestigter höchstrichterlicher Rechtsprechung befugt, das Fahrtenbuch zu verwerfen. In diesem Zusammenhang ist der geldwerte Vorteil zwingend pauschal im Rahmen der 1 % - Regelung anzusetzen.

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