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Datenschutzgrundverordnung - Teil 5

Bilanzierung [ Stand: 16.04.2018 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Ab dem 25. Mai 2018 tritt die DSGVO in Deutschland und auch nahezu allen anderen EU-Mitgliedsstaaten in Kraft. Dirk Lamprecht informiert Sie umfassend über die Regelung.

Datenschutzverstoß

Datenschutzverstöße müssen gemeldet werden,

  • Unverzügliche Meldung (innerhalb von 72 Std.) an die zuständige Behörde bei jeder „Verletzung des Schutzes personenbezogener Daten“ gem. Art. 33 Abs. 1 DSGVO,

  • Meldepflicht gilt damit für jeden Fall der rechtswidrigen Datenverarbeitung (auch bei rechtswidrigen Zerstörung, Veränderung, Verlust, versehentlicher Verletzung von Daten sowie bei Zugriff durch unbefugte Dritte auf Daten),

  • Inhaltliche Anforderungen an die Meldepflicht ergeben sich aus Art. 33 Abs. 3 lit. a bis d DSGVO,

  • Den Verantwortlichen trifft gem. Art. 33 Abs. 5 DSGVO eine umfassende Dokumentationspflicht u. a. über Auswirkungen und ergriffene Maßnahmen,

  • Ausnahme: Keine Meldepflicht, wenn voraussichtlich kein „Risiko für die Rechte und Freiheiten natürlicher Personen“ besteht (Risikokatalog der DSGVO).

Auch die Betroffenen sind „ohne unangemessene Verzögerung“ zu benachrichtigen,

Somit ist der Datenschutz beim Planen neuer Techniken und neuer Verarbeitungen sowie durch datenschutzfreundliche Grundeinstellungen zu berücksichtigen. Daraus ergibt sich der Aufbau einer Risiko- und Folgenabschätzung. Regelmäßige Audits minimieren das Risiko von Datenschutzverstößen.

Stand: 02/2018
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH

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