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Datenschutzgrundverordnung - Teil 2

Bilanzierung [ Stand: 04.04.2018 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Ab dem 25. Mai 2018 gilt die DSGVO in Deutschland und auch nahezu allen anderen EU-Mitgliedsstaaten. Dirk J. Lamprecht informiert Sie umfassend über die Regelung.

Auftragsdatenverarbeitung – Outsourcing

Die DSGVO ist auf alle Verarbeitungen anzuwenden, an denen ein/e für die Verarbeitung Verantwortliche/r oder Auftragsverarbeiter mit Sitz in der EU beteiligt ist, und zwar unabhängig davon, ob die Verarbeitung in der EU stattfindet. Für die Begründung eines Auftragsdatenverarbeitungsverhältnisses ist auch künftig ein Vertrag zwischen dem für die Verarbeitung Verantwortlichen und dem Auftragsverarbeiter erforderlich. Art. 28 Abs. 9 DSGVO lässt neben der Schriftform auch die Vereinbarung in einem elektronischen Format zu.

Nach Art. 82 Abs. 1 DSGVO haften der für die Verarbeitung Verantwortliche und der Auftragsverarbeiter gemeinsam für Datenschutzverstöße gegenüber den betroffenen Personen, wenn diese durch den Datenschutzverstoß einen Schaden erlitten haben.

Aufträge über Datenverarbeitung können einem sog. „Auftragsverarbeiter“ zugeteilt werden, vgl. Art. 4, Art. 2 Art. 28 DSGVO. Dieser muss garantieren, dass er über die geeigneten technischen und organisatorischen Möglichkeiten verfügt, um die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen der Verordnung vorzunehmen und den Schutz der Rechte der betroffenen Personen zu gewährleisten.

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