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Datenschutzgrundverordnung - Teil 1

Bilanzierung [ Stand: 02.04.2018 ]
Autor: Dirk-J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Ab dem 25. Mai 2018 tritt die DSGVO in Deutschland und auch nahezu allen anderen EU-Mitgliedsstaaten in Kraft. Dirk Lamprecht informiert Sie umfassend über die Regelung.

Handelsrecht

Größere Unternehmen und Behörden müssen eine/n Datenschutzbeauftragte/n bestellen. Diese Verpflichtung besteht in Deutschland und auch nahezu in allen anderen EU-Mitgliedsstaaten aufgrund der ab dem 25. Mai 2018 geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO).* In der Verordnung sind die Aufgaben und Pflichten des/der Beauftragten definiert.

Mit der Verordnung soll ein gleichwertiges Schutzniveau für die Rechte und Freiheiten von natürlichen Personen bei der Verarbeitung von Daten in allen Mitgliedstaaten entstehen.

Die DSGVO regelt, wer für die Daten verantwortlich ist und wie sie zu verarbeiten sind. Die bisher geltenden Datenschutzregelungen wurden um zahlreiche Veränderungen erweitert. Weiterhin werden neue Techniken und Verfahren eingeführt, aus denen die Verantwortlichen für den Datenschutz Konsequenzen ziehen müssen.

Ein/e Datenschutzbeauftragte/r kann auch auf freiwilliger Basis beauftragt werden. Dann kann er/sie beispielsweise Funktionen übernehmen, die das Gesetz eigentlich den Verantwortlichen, das heißt der Geschäfts- oder Behördenleitung, zuweist.