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Anlagenspiegel - Handelsrecht

Bilanzierung [ Stand: 30.01.2017 ]
Autor: Oliver Glück, Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
In diesem Artikel erläutern Ihnen die Experten Oliver Glück und Dirk J. Lamprecht die Besonderheiten des Anlagenspiegels in Hinblick auf das Handelsrecht.

Handelsrecht

1 Anwendungsbereich

§ 268 Abs. 2 HGB schreibt für Kapitalgesellschaften vor, dass in der Bilanz oder im Anhang die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens darzustellen ist. In § 268 Abs. 2 Satz 2 HGB werden auch die entsprechend gesondert aufzuführenden Anschaffungs- und Herstellungskosten, Zugänge, Abgänge, Umbuchungen und Zuschreibungen sowie Abschreibungen des Geschäftsjahrs vorgegeben.

Diese Angabepflichten gelten aufgrund des § 298 Abs. 1 HGB für den Konzernabschluss entsprechend.

In der Praxis werden diese Angaben in der Regel mittels einer tabellarischen Übersicht dargestellt, die die Entwicklung der einzelnen Bilanzposten des Anlagevermögens ausgehend von den historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von Beginn des Geschäftsjahres bis hin zum Geschäftsjahresende aufzeigt. Diese Übersicht wird als Anlagengitter (das HGB verwendet diesen Begriff, vgl. § 274a Nr. 1 HGB) oder Anlagenspiegel bezeichnet.

Kleine Kapitalgesellschaften sind nach § 274a Nr. 1 HGB von der Aufstellungspflicht hinsichtlich eines Anlagengitters befreit.

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