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Angabe der Steuernummer auf der Rechnung

Umsatzsteuer [ Stand: 21.07.2011 ]
Autor: Udo Cremer
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Auf jeder Rechnung (Ausnahme: Kleinbetragsrechnungen und Fahrausweise) hat der leistende Unternehmer seine Steuernummer oder USt-ID-Nr. anzugeben.
Auf jeder Rechnung (Ausnahme: Kleinbetragsrechnungen und Fahrausweise) hat der leistende Unternehmer seine Steuernummer oder USt-ID-Nr. anzugeben. Als Rechnung in diesem Sinne gilt dabei auch eine Gutschrift oder eine elektronische Abrechnung. Auch Unternehmer, die nur steuerfreie Leistungen erbringen (z.B. steuerfreie Wohnungsvermietung oder Ärzte) oder bei denen eine Umsatzsteuer nicht erhoben wird, weil sie Kleinunternehmer sind, müssen ihre Steuernummer oder USt-ID-Nr. angeben. Auch in den Fällen der Steuerschuldnerschaft durch den Leistungsempfänger muss die Angabe erfolgen. Anzugeben ist die vom Finanzamt für Zwecke der Umsatzsteuerbesteuerung erteilte Steuernummer oder USt-ID-Nr. Wurde keine USt-ID-Nr. erteilt, ist zwingend die Steuernummer anzugeben. Anzugeben ist lediglich die Steuernummer in der vom Finanzamt mitgeteilten Form, weitere Zusätze (z.B. Name und Anschrift des Finanzamts, Länderschlüssel etc.) sind nicht erforderlich. Der Finanzamtsschlüssel ist nur anzugeben, sofern dieser Bestandteil der mitgeteilten Steuernummer ist. Beispiel: St.-Nr. 53000/12345 oder [161] 120/16527 Rechnet ein Unternehmer über ein vermitteltes Geschäft ab (z.B. Tankstellenbetreiber, Reisebüro), hat er die Steuernummer oder USt-ID-Nr. des leistenden Unternehmers (z.B. Esso, Bundesbahn, Lufthansa usw.) anzugeben. In Kleinbetragsrechnungen oder Fahrausweisen ist die Angabe der Steuernummer nicht erforderlich. Verträge über Dauerleistungen (z.B. Miet- und Pachtverträge, Leasingverträge, Beratungsverträge), die ab dem 01.01.2004 abgeschlossen werden, müssen die Steuernummer oder USt-ID-Nr. des leistenden Unternehmers enthalten. Ist die Steuernummer im Vertrag aufgeführt und erhält der leistende Unternehmer eine neue Steuernummer zugeteilt, muss er den Vertragspartner darüber informieren. Es ist aber nicht erforderlich, dass die Steuernummer oder USt-ID-Nr. auf den Zahlungsbelegen angegeben wird. Bei Verträgen über Dauerleistungen, die vor dem 01.01.2004 abgeschlossen wurden, ist es unschädlich, wenn diese keine Steuernummer oder USt-ID-Nr. enthalten. Ab dem 01.01.2004 ist ein Vorsteuerabzug bei fehlender Steuernummer oder USt-ID-Nr. nicht mehr zulässig

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