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(Digitale) Betriebsprüfung - Werkzeuge der Betriebsprüfer/innen

Bilanzierung [ Stand: 11.08.2020 ]
Autor: Timm Haase, Dirk J. Lamprecht
Quelle: Verlag Dashöfer GmbH
Nicht nur aufgrund der E-Bilanz läuft die Betriebsprüfung nahezu ausschließlich digital ab. Die Finanzverwaltung nutzt die Möglichkeiten, die die elektronische Verarbeitung...

Nicht nur aufgrund der E-Bilanz läuft die Betriebsprüfung nahezu ausschließlich digital ab. Die Finanzverwaltung nutzt die Möglichkeiten, die die elektronische Verarbeitung der Buchhaltung eines Unternehmens mit sich bringt und lässt sich auf der Grundlage der §§ 146 und 147 AO die steuerrelevanten Daten in elektronischer Form zur Verfügung stellen.

Der Prüfer kann dabei entweder direkt auf das EDV-System des zu prüfenden Unternehmens zugreifen oder bekommt von diesem die Daten im sog. GDPdU-Format (bzw. GoBD-Format) zur Verfügung gestellt. GDPdU steht dabei für Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen. In der Regel verfügen die gängigen Datenverarbeitungssysteme wie DATEV, SAP oder Lexware über eine entsprechende Schnittstelle.

Werden dem Betriebsprüfer die Daten auf einem Datenträger übergeben, hat er diesen nach Beendigung der Prüfung zurückzugeben und zu versichern, dass er die Daten auf seinem System gelöscht hat und keine unternehmensspezifischen Daten gespeichert hat. Statistische Informationen (z. B. Gewinnmargen) darf er jedoch speichern.

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