_is_locked _is_guaranted

(Digitale) Betriebsprüfung - Teil 2

Bilanzierung [ Stand: 26.04.2018 ]
Autor: Dirk J. Lamprecht, Timm Haase
Quelle: none
Die Betriebsprüfung steht ins Haus? Unsere Experten informieren sie umfassend. In Teil 2 über die Arten steuerlicher Außenprüfungen.

2 Arten von steuerlichen Außenprüfungen

In der Abgabenordung wird der Begriff der Außenprüfung als Oberbegriff für diejenigen Maßnahmen genannt, die die Außendienste der Finanzbehörden durchführen können. Als Außenprüfungen kommen in Betracht:

  • Betriebsprüfung,

  • Abgekürzte Außenprüfung,

  • Umsatzsteuer-Sonderprüfung,

  • Umsatzsteuer-Nachschau,

  • Lohnsteuer-Außenprüfung,

  • Lohnsteuer-Nachschau,

  • Kassen-Nachschau oder

  • Konzernprüfung.

Eine Betriebsprüfung ist die umfassendste aller Außenprüfungen. Hier können grundsätzlich alle Steuerarten überprüft werden. Dagegen umfasst eine abgekürzte Betriebsprüfung lediglich einzelne Aspekte. Diese müssen nicht auf eine bestimmte Steuer begrenzt sein, sondern können sich auf einen speziellen Vorgang im Unternehmen beziehen, wie etwa auf den Bau eines Gebäudes oder den Erwerb einer Maschine. Auf eine abgekürzte Außenprüfung muss im Voraus hingewiesen werden. Der Wechsel zu einer regulären Betriebsprüfung ist jedoch jederzeit nach Erteilung einer neuen Prüfungsanordnung möglich.

§ 146b
Weggefallen.
§ 379 – Steuergefährdung
(1) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
1
Belege ausstellt, die in tatsächlicher Hinsicht unrichtig sind,
2
Belege gegen Entgelt in den Verkehr bringt oder
3
nach Gesetz buchungs- oder aufzeichnungspflichtige Geschäftsvorfälle oder Betriebsvorgänge nicht oder in tatsächlicher Hinsicht unrichtig verbucht oder verbuchen lässtund dadurch ermöglicht, Steuern zu verkürzen oder nicht gerechtfertigte Steuervorteile zu erlangen. Satz 1 Nr. 1 gilt auch dann, wenn Einfuhr- und Ausfuhrabgaben verkürzt werden können, die von einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften verwaltet werden oder die einem Staat zustehen, der für Waren aus den Europäischen Gemeinschaften auf Grund eines Assoziations- oder Präferenzabkommens eine Vorzugsbehandlung gewährt; § 370 Abs. 7 gilt entsprechend. Das Gleiche gilt, wenn sich die Tat auf Umsatzsteuern bezieht, die von einem anderen Mitgliedstaat der Europäischen Gemeinschaften verwaltet werden.
(2) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder leichtfertig
1
der Mitteilungspflicht nach § 138 Abs. 2 nicht, nicht vollständig oder nicht rechtzeitig nachkommt,
1a.
entgegen § 144 Absatz 1 oder Absatz 2 Satz 1, jeweils auch in Verbindung mit Absatz 5, eine Aufzeichnung nicht, nicht richtig oder nicht vollständig erstellt,
2
die Pflicht zur Kontenwahrheit nach § 154 Abs. 1 verletzt.
(3) Ordnungswidrig handelt, wer vorsätzlich oder fahrlässig einer Auflage nach § 120 Abs. 2 Nr. 4 zuwiderhandelt, die einem Verwaltungsakt für Zwecke der besonderen Steueraufsicht (§§ 209 bis 217) beigefügt worden ist.
(4) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße bis zu fünftausend Euro geahndet werden, wenn die Handlung nicht nach § 378 geahndet werden kann.
§ 146a
Weggefallen.

Sie möchten weiterlesen?

Loggen Sie sich mit Ihrem Premium-Account ein oder erhalten Sie jetzt freien Tageszugang mit der Bestellung unseres wöchentlichen Newsletters!

Jetzt gratis weiterlesen!
  • Zugriff auf alle Premium-Artikel der Seite!
  • Keine Kündigung erforderlich (Premium-Zugang endet automatisch)
  • Gratis und unverbindlich!
  • Zusätzlicher Fach-Newsletter für 0,00 €