Bilanzpolitik und Bilanzanalyse (Grundlagen-Seminar)
Steuerung des Unternehmens anhand operativer Kennzahlen inkl. Liquiditätsplanung
2-tägiges Intensiv-Seminar
Seminarziel
Jetzt aktuell:
Alle Auswirkungen des BilMoG auf die Bilanzpolitik und Bilanzanalyse sind in der Seminargliederung berücksichtigt!
Vielfältige Bilanzierungs- und Bewertungswahlrechte schränken die Aussagekraft des ausgewiesenen Jahresergebnisses deutlich ein. Eine korrekte Risikoeinschätzung erfordert deshalb „zwischen den Zeilen lesen“ zu können und mit Hilfe von Analysen der Liquidität, Finanzstruktur und Rentabilität die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Sie erhalten dafür eine verständliche, praxisnahe Einführung in die wichtigsten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Kennzahlensysteme.
Die Steuerung des Unternehmens mit Hilfe von Kennzahlen schafft systematische Transparenz und die rationale Basis für die strategische Planung und elementare Managemententscheidungen. Mit diesem „Know how“ versetzen wir Sie gleichzeitig in die Lage, ein Frühwarnsystem für Ihr Unternehmen aufzubauen, um Fehlentwicklungen rechtzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern.
Anhand ausführlicher praxisorientierter Fallbeispiele und diverser Übungen wird die Umsetzung in die Praxis verständlich und durchführbar.
Teilnehmerstimmen:
"Sehr gutes Seminar mit vielen Gelegenheiten zur Diskussion, aktiver Mitarbeit und Rücksprache."
Frau Janice Gnuechtel, Stadwerke Schneeberg GmbH
"Herr Ruge ist äußerst kompetent. Die Behandlung von Grundlagen und die gleichzeitige Verknüpfung zu aktuellen Themen war sehr anregend."
Frau Heike Cantow, Zentrales Personalüberhangmanagement (ZeP)
Teilnehmerkreis
Geschäftsführer, Führungskräfte und Leiter bzw. qualifizierte Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen.
Achtung: Bei diesem Seminar handelt es sich um ein 2-tägiges Seminar!
Programmübersicht
- Die Finanzbuchhaltung
- Kurzdarstellung der Systematik der Buchhaltung
- Einführung in die Bilanz, Gewinn- und Verlustrechung (GuV) und BWA (Betriebswirtschaftliche Auswertung)
- Spielräume bei der Bewertung von Vermögen und Schulden
- Abschreibungen
- Ermittlung der Anschaffungs- und Herstellungskosten
- Einzelfragen zur Abschreibung
- Abschreibungen auf Software / Firmenwert
- Unterscheidung Erhaltungs- und Herstellungsaufwand
- Aufbau des Anlagenspiegels
- Rückstellungen
- Sonderposten mit Rücklageanteil / Verlustrück- und Verlustvortrag
- Vorräte: Inventur- und Bewertungsmethoden
- Forderungen: Einzel- und Pauschalwertberichtigungen
- Besondere Bewertungsprinzipien
- Aufhebung des umgekehrten Maßgeblichkeitsprinzips
Neuregelung durch BilMoG! und seine Auswirkungen
- Zusammenfassung Gestaltungsspielräume: Wie rechne ich
mich arm / reich?
- Die HGB-Neuregelungen und ihre Auswirkungen
Neuregelung durch BilMoG! auf die Steuerbilanz
- Latente Steuern
- Praxiserfahrungen aus der Anwendung des BilMoG
- Rückstellungen
- Abschreibungen / Anlagenspiegel
- Auswirkungen durch das BilMoG auf
Neuregelung durch BilMoG! Kennzahlenvergleiche bzw. –analyse
- Publizitäts- und Prüfungspflichten nach HGB:
BilMoG-Neuerungen im Anhang und Lagebericht
- Corporate Governance
- Einführung in ein internes Kontroll- bzw.
Neuregelung durch BilMoG! Risikomanagement
- Neuerungen im Bereich der Abschlussprüfung
- Bilanz und GuV als Instrumente zur Steuerung des Unternehmens
- Checkliste für eine aussagekräftige GuV (BWA)
- Betriebsergebnis, Neutrales und Gesamtergebnis
- Steuerung des Unternehmens mit Hilfe der BWA
- Bedeutung einer Liquiditäts- und Finanzplanung
- Kapitalflussrechnung
- Betriebswirtschaftliche Auswertung (BWA)
- Inhalt und Aufbau der Standard-BWA
- Einsatz der BWA zur Unternehmenssteuerung
- BWA-Zusatzauswertungen (Entwicklungsübersicht, Vergleichsanalyse – Vorjahr, Soll-Ist-Vergleich, Prognose-BWA, BWA-Betriebsvergleich)
- Bilanzanalyse anhand von Kennzahlen aus der Monatsbilanz / -GuV
- Erstellung einer Strukturbilanz / -GuV
- Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur
- Kennzahlen zur Finanzstruktur und Liquidität
- Rentabilitätskennzahlen inkl. Ebit, Ebita, Ebitda
- Kennzahlen zum RoI / Roce
- Bedeutung von Bilanzkennzahlen für das Finanz-Rating der Banken
- Branchen-Kennzahlen zur Einordnung der eigenen Firmen-Kennzahlen
Ablauf
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Erster Tag |
| 8:30 Uhr |
Empfang und Ausgabe der Seminarunterlagen |
| 9:00 Uhr - 9:15 Uhr |
Begrüßung durch den Referenten und Abstimmung des Seminarinhaltes mit den Erwartungen und Zielen der Teilnehmer |
| 10:30 Uhr - 10:45 Uhr |
Tee- und Kaffeepause |
| 13:00 Uhr - 14:00 Uhr |
Gemeinsames Mittagessen |
| 15:15 Uhr - 15:30 Uhr |
Tee- und Kaffeepause |
| ca. 17:00 Uhr |
Ende des ersten Seminartages |
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Im Anschluss an den ersten Seminartag lädt der Verlag Dashöfer Sie zu einem gemeinsamen Umtrunk ein.
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Zweiter Tag |
| 9:00 Uhr |
Seminarbeginn |
| 10:30 Uhr - 10:45 Uhr |
Tee- und Kaffeepause |
| 13:00 Uhr - 14:00 Uhr |
Gemeinsames Mittagessen |
| 15:15 Uhr - 15:30 Uhr |
Tee- und Kaffeepause |
| ca. 17:00 Uhr |
Ende des Seminars |
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Alle Teilnehmer erhalten ein Teilnehmer-Zertifikat |
Referent/in

| | Ute Schröder ist Partnerin in der Firma C4B Compentence for Business in Hamburg und als Trainerin und Beraterin in den Bereichen Controlling, Rechnungs- und Finanzwesen tätig. Nach ihrem Studium zur Betriebswirtin (WA) an der Wirtschaftsakademie in Hamburg und einem Controller-Diplom an der Controller Akademie in Gautingen durchlief Ute Schröder 1987–1997 bei der Jungheinrich AG in Hamburg die Stationen „Leiterin Auslandscontrolling“, „Referentin der Konzernrechnungslegung“ und „Referentin im Konzerncontrolling“. Seit 1998 berät Ute Schröder Unternehmen verschiedener Branchen und führt praxisorientierte Controlling-, Rechnungs- und Finanzwesen-Trainings durch. Die vielen Praxisbeispiele resultieren aus der Moderation und Leitung verschiedener Controller- und Rechnungswesen-Arbeitskreise. | 
| | Jochen Ruge ist Diplom-Volkswirt und Bankkaufmann, war zehn Jahre zunächst als Geschäftsführer eines mittelständischen Dienstleistungsunternehmens und dann als Geschäftsführer einer Tochtergesellschaft eines Großkonzerns tätig. 1998 gründete er die Firma CBT Controlling – Beratung – Training in Hamburg. Als selbstständiger Berater und Trainer berät er vor allem mittelständische Firmen im Rechnungs- und Finanzwesen und bei der Implementierung und Umsetzung von Controllingsystemen. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Aufbau von Benchmarkvergleichen sowie die Vorbereitung auf das Banken-Rating mit Hilfe eines selbst entwickelten Pre-Rating-Programms. Herr Ruge ist Lehrbeauftragter an der Hochschule HSBA Hamburg School of Business Administration im Bereich Rechnungswesen und Controlling. |
Termine und Anmeldung
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